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Winter 2011

Schützen feiern ihr Jubiläum 2020 in Neubrandenburg

4. Nov 2019

Neubrandenburg

Im 30. Jubiläumsjahr des Landeschützenbundes wird Neubrandenburg im kommenden Jahr Austragungsort des 25. Landeschützentages. „Wir freuen uns auf die Tage vom 15. bis 17. Mai in dieser wunderschönen Stadt, die sich immer weiter positiv entwickelt“, sagte der Präsidenten des Landesschützenverbandes, Gerd Hamm, am Samstagabend beim 16. Landeskönigsball im Haus der Kultur und Bildung (HKB).

Schon im vergangenen Jahr durfte Neubrandenburg für die Schützen Austragungsort ihres Landeskönigsballs sein. Das Präsidium des Landesschützenverbands hatte zu der Veranstaltung alle Königinnen und Könige sowie Mitglieder und deren Angehörige, Freunde und Förderer des Schützenwesens eingeladen. Angeführt wurde der Einzug der „Majestäten“ von Jan Theuerkauf, Bundesschützenkönig 1995, Frank Felix Faust, Bundesvizekönig 2019, beide SV Vier Tore Neubrandenburg, und Meta Duchert, Landesschützenkönigin 2019 von der Lübzer Schützengilde1650.

An dem Abend wurden auch die besten Sportler unter den Schützen des Landes geehrt. Verbandspräsident Hamm führte in seiner Festansprache an, dass der Schützenbund mit über 8800 Mitgliedern der viertgrößte Sportverband im Land ist. Nach einem „sehr gemischten Jahr“ habe der Verband „schwierige Zeiten“ vor sich. So seien weitere Auflagen für das Betreiben von Schießstätten in der Diskussion. „Das Thema Blei wird uns in den kommenden Jahren beschäftigen“. Der Verbandspräsident forderte von der Landesregierung Sonderregelungen, „um unsere Vereine vor dem Ruin zu bewahren“.

Noch mehr ärgert Hamm, dass strengere Regelungen für den Waffenbesitz wohl kommen werden. „Es kann nicht sein, dass ein Vorfall wie in Halle, der nun gar nichts mit Schießsport zu tun hat, scheinbar genutzt wird, um das deutsche Waffenrecht zu verschärfen.“ Es scheine so, als würden „Schützen ein Stück weit mit Terroristen in einen Topf geworfen“. Was aktuell im Bundestag an Verschärfungen des Waffenrechts diskutiert werde, „ist für uns Schützen eine Zumutung, die wir nicht klaglos und schweigend hinnehmen werden“. Der Verbandspräsident hofft, dass „wir in den nächsten Wochen zu einer vernünftigen Lösung kommen werden“.

Quelle: Nordkurier, 4. November 2019

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